Therapeutische Bouldergruppe

Psychiatrie

Direktor:
Prof. Dr. med. Johannes Kornhuber

Die therapeutische Bouldergruppe - die Kraft des Körpers für die Seele

Die Bouldergruppe findet einmal wöchentlich für jeweils 2 Stunden in einer unserer Kletterhallen statt. Dabei werden Sie in einer Gruppe von ca. 10 TeilnehmerInnen von zwei KlettertherapeutInnen betreut.
Bouldern ist das spielerische Klettern ohne Seil nahe am Boden. Die BouldertherapeutInnen, PsychologInnen mit langjähriger Bouldererfahrung und spezieller Bouldertherapieschulung, begleiten Sie dabei nicht nur bei den Anfängen des Bouldersports, sondern helfen Ihnen auch, buchstäblich wieder Tritt zu fassen.
Die Bouldertherapiegruppe ist kein Boulderkurs, hier geht es nicht um Leistung oder Kraft! Im Gegenteil, wir wollen lernen, behutsam auf die Signale des Körpers zu hören und beim Klettern etwas über uns selbst zu erfahren. Es ist ganz erstaunlich, wie viel sich dann aus der Halle ins Leben übertragen lässt.
In einer ersten Pilotstudie hat sich gezeigt, dass sich Bouldern positiv auf depressive Symptome und das Selbstwirksamkeitsempfinden auswirkt und langfristig die Chance besteht, eine wirksame Therapiekomponente gegen depressive Erkrankungen zu entwickeln.
Ganz ohne Technik geht es natürlich nicht und so zeigen Ihnen die TherapeutInnen selbstverständlich auch Grundlagen des Boulderns. Es gibt Routenvorschläge in verschiedenen Schwierigkeitsgraden – auch wer noch nie viel Sport gemacht hat, kann die einfachen Routen gut bewältigen. Sie können sich Ihre Herausforderungen individuell suchen oder einfach „Genuss-Bouldern“. Auch Achtsamkeitsübungen fließen in das Gruppenkonzept mit ein. Sie müssen also keinerlei sportliche Voraussetzungen mitbringen, nur die Bereitschaft, sich auf diese Gruppe einzulassen.

Insgesamt hat das Konzept der Bouldergruppe große Zustimmung unter den bisherigen TeilnehmerInnen erfahren.

Horst G.:

„Zunächst fühle ich mich körperlich besser und geistig aktiver und ausgeglichener. Außerdem hat mir (uns) die Teilnahme auch mein Selbstvertrauen wieder aufgerichtet. Aus eigenem Antrieb hätte ich mich nie an diese Sportart herangewagt. Ich wünsche noch vielen Betroffenen die Möglichkeit zur Teilnahme an dieser Therapie."

Michael B.:
„Insgesamt kann ich schon sagen, dass die Boulder-Therapie bei mir eine extreme Veränderung bewirkt hat. Ich komme jetzt wieder aus den endlosen Gedanken-Schleifen in das tatsächliche Erfahren/Handeln.“

 

 

 
Das Projekt „KuS“ wird unterstützt von:

OH-DO-KWAN Stiftung Ludmilla Pankofer und Carl Wiedmeier

und

Leiter:
Prof. Dr. med. Elmar Gräßel
Telefon: 09131 85-34142
E-Mail: elmar.graessel@uk-erlangen.de
Visitenkarte
 
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