Was ist MAKS-s?

Psychiatrie

Direktor:
Prof. Dr. med. Johannes Kornhuber

Das Förderprogramm MAKS-s ist eine Weiterentwicklung der als wirksam erwiesenen MAKS-Therapie (siehe www.maks-therapie.de) und wurde speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit schwerer Demenz sowie auf die Verwendung in stationären Pflegeeinrichtungen angepasst.

Das Programm besteht aus motorischen („M“), alltagspraktischen („A“), kognitiven („K“) und sozialen („S“) Übungen und wird in der Kleingruppe durchgeführt:

Soziale Einstimmung

  • Persönliche Begrüßungsrunde zu Beginn der MAKS-Therapie
  • Gekennzeichnet durch wiederkehrende Elemente, wie Lieder, Sprüche oder Rituale

Motorische Aktivierung

  • Bewegungsritual und Aufwärmphase
  • Verschiedene gymnastische Übungen zur Förderung der Körperwahrnehmung, zur Kontrakturprophylaxe sowie zum Erhalt der Beweglichkeit

 

Kognitive Aktivierung

  • Übungen mit sensorischem Material, das erkundet, ausprobiert und mit allen Sinnen erfasst wird
  • Ziel ist eine sensorische Stimulation, durch die unbewusste Gedächtnisinhalte aktiviert werden sollen

 

Alltagspraktische Aktivierung

  • Durchführung basaler Aktivitäten des täglichen Lebens
  • z.B. Körperpflege, Essen und Trinken, Schneiden von Nahrung usw.
 

Gefördert durch: GKV-Spitzenverband

Leiter:
Prof. Dr. med. Elmar Gräßel
Telefon: 09131 85-34142
E-Mail: elmar.graessel@uk-erlangen.de
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