Nicht-medikamentöse Therapien im Versorgungsalltag

Psychiatrie

Direktor:
Prof. Dr. med. Johannes Kornhuber

Nicht-medikamentöse Therapien im Versorgungsalltag

Erforscht werden die Wirksamkeit vor allem nicht-medikamentöser Therapien bzw. Angebote im Kontext der Versorgungsrealität, das heißt unter organisatorischen, finanziellen und zeitlichen Normalbedingungen einer Einrichtung. Bisher wurde eine multimodale nicht-medikamentöse Therapie für Demenzpatienten entwickelt und im Kontext der stationären Versorgung (Pflegeheim) evaluiert (MAKS-Projekt). Es erfolgt die Anpassung auf die Situation in der Tagespflege und die Anwendung in einer cluster-randomisierten prospektiven Verlaufsstudie (DeTaMAKS-Projekt). Des Weiteren wurde der Einsatz elektronischer Bewegungsspiele (e-Games) bei älteren, kognitiv beeinträchtigten Personen hinsichtlich der Effekte im Vergleich zu anderen Angeboten wie Tanzen oder Sport untersucht (BeWiTa-Projekt; Projekt Wii-Spiele und deren Akzeptanz im Pflegeheim). Außerdem wird die Umsetzbarkeit und Effektivität von Bouldern in die ambulante Versorgung von Depressionspatienten evaluiert (KuS-Projekt). Bei chronischen Schmerzpatienten wird untersucht, welche Prädiktoren den Erfolg einer multimodalen Schmerztherapie vorhersagen (Projekt Multimodale Schmerztherapie I). 

Titel des Projekts: MAKS – Multimodale Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz im Pflegeheim
Projektlaufzeit: 2008 – 2012
Kooperationspartner: Diakonie Neuendettelsau, Katholische Hochschule Mainz
Forschungsförderung: Bundesministerium für Gesundheit (Leuchtturmprojekt Demenz)
Internetpräsenz: http://www.maks-aktiv.de
Publikationen: http://www.maks-aktiv.de/projektergebnisse.html
Titel des Projekts: DeTaMAKS – Nichtmedikamentöse Aktivierungsmaßnahme für Menschen mit Demenz in der Tagespflege
Projektlaufzeit: 2014 - 2017
Kooperationspartner: 34 Tagespflege-Einrichtungen, Helmholtz-Zentrum München
Forschungsförderung: GKV-Spitzenverband
Internetpräsenz: https://www.gkv-spitzenverband.de
Titel des Projekts: BeWiTa – Motorische Aktivierung von Menschen mit Gedächtniseinbußen in der Gruppe
Projektlaufzeit: 2010 – 2011
Kooperationspartner: Angehörigenberatung e.V. Nürnberg
Forschungsförderung: Deutsche Alzheimergesellschaft e.V. (Forschungsförderpreis 2010)
Internetpräsenz: -
Publikation: Ulbrecht, Ziebell et al. (2013). BeWiTa
Titel des Projekts: Wii-Sportspiele und deren Akzeptanz bei Menschen mit Demenz im Pflegeheim
Projektlaufzeit: 2009 – 2010
Kooperationspartner: Diakonisches Werk Bayern, Diakonie Hochfranken
Forschungsförderung: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Nintendo of Europe GmbH, Eigenmittel
Internetpräsenz: -
Publikation: Ulbrecht G, Wagner D, Grässel E. 2012. Exergames und Their Acceptance Among Nursing Home Residents. Act Adapt Aging 36: 93-106.
Titel des Projekts: KuS - Klettern und Stimmung - Gemeinsam und aktiv für mehr Lebensqualität
Projektlaufzeit: 2013 – 2014
Kooperationspartner: Ambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen
Forschungsförderung: Eigenmittel
Internetpräsenz: http://www.psychiatrie.uk-erlangen.de/med-psychologie-soziologie/klettern-und-stimmung-kus/
Titel des Projekts: Multimodale Schmerztherapie I: Prädiktoren des Erfolgs
Projektlaufzeit: 2012 -
Kooperationspartner: Interdisziplinäres Schmerzzentrum der Universitätsklinik Erlangen
Forschungsförderung: Eigenmittel
Internetpräsenz: -
 
Leiter:
Prof. Dr. med. Elmar Gräßel
Telefon: 09131 85-34142
E-Mail: elmar.graessel@uk-erlangen.de
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