Depression

Psychiatrie

Direktor:
Prof. Dr. med. Johannes Kornhuber

Depressionen

Ursachen finden und individuell behandeln

Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. In Deutschland leiden etwa 5% der Bevölkerung unter einer Depression. Sie tritt häufig nach tief greifenden seelischen Belastungen auf, kann aber auch spontan auftreten oder die Folge körperlicher Erkrankungen sein. Daher bedürfen Depressionen einer professionellen Diagnostik, um entsprechend zielgerichtet behandeln zu können.

Unser Behandlungskonzept beinhaltet sämtliche wissenschaftlich fundierten Konzepte. Hierzu gehören die antidepressive Psychopharmakotherapie sowie die verhaltenstherapeutische Psychotherapie. Auf spezialisierten Stationen werden Einzel- und Gruppentherapien für Depressionen und Angsterkrankungen durchgeführt. Die Kombination aus Gruppenarbeit, diagnosespezifischer Information und Erlernen verhaltenstherapeutischer Strategien ermöglicht den Patientinnen und Patienten eine verbesserte Kommunikation über und einen kompetenteren Umgang mit ihrer Erkrankung mit dem Ziel einer verbesserten Rückfallprophylaxe.

Weitere antidepressive Therapieformen sind die Lichttherapie, die Wachtherapie und Stimulationsverfahren. Die Behandlungen können je nach Art und Schwere der Erkrankung auf beschützten oder offenen Stationen bzw. als tagesklinische oder ambulante Therapie stattfinden.

Information

Depressiv bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. Bis zu vier Million Deutsche leiden an einer leichten bis schweren Depression. Weil die Symptome so verschiedenartig sein können, werden erschreckend viele Depressionen nicht als solche erkannt.

Die Krankheit Depression ist charakterisiert durch folgende Symptome, wenn diese über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen auftreten:

  • gedrückte Stimmung
  • Interessen- oder Freudlosigkeit
  • innere Unruhe oder Schwunglosigkeit
  • fehlendes Selbstvertrauen
  • verminderte Konzentration
  • Schuldgefühle
  • negative Zukunftsperpektiven und Hoffnungslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • verminderter Appetit
  • Gedanken an Selbsttötung

Es wird vermutet, dass der größte Teil der jährlich zirka 12.000 Suizide in Deutschland auf Depressionen zurückzuführen ist.

Dabei kann die Depression durch moderne Medikamente und effiziente Therapie gut behandelt werden. Viele Suizide wären somit vermeidbar.

 
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