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Die Anfänge

Das Projekt KuS (Klettern und Stimmung)

Das Projekt Klettern und Stimmung (KuS) wurde 2013 durch zwei psychiatrische Pflegekräfte und eine Psychotherapeutin (Projektleiterin PD Dr. Katharina Luttenberger) ins Leben gerufen. Die ursprüngliche Idee – nämlich die Verbindung handlungsorientierter Elemente des Boulderns mit psychotherapeutischen Ansätzen zur Behandlung von Depressionen – führte zur Entwicklung einer ersten Version der Bouldertherapie (KuS-Therapie). Obwohl das therapeutische Bouldern oder Klettern bereits an einer Vielzahl von Krankenhäusern angeboten wird und wurde, gab es bis zu diesem Zeitpunkt kein ausgearbeitetes Manual zur Umsetzung in der Behandlung von Depressionen und keine qualitativ hochwertigen Studien zur Evaluation der Wirksamkeit. Die KuS-Therapie wurde in die Behandlung ambulanter Patientinnen und Patienten der Psychiatrischen Institutsambulanz der Uniklinik Erlangen integriert (www.kletternundstimmung.de) und in einer Pilotstudie (2013-2015) evaluiert. Die vielversprechenden Ergebnisse der Pilotstudie (Pilotstudie KuS) ermöglichten es uns, die Therapie weiter zu entwickeln und die Wirksamkeit in einer groß angelegten Multicenterstudie zu überprüfen (StudieKuS). Die Weiterentwicklung konzentrierte sich vor allem auf die Einbettung psychotherapeutischer Inhalte und auf die Durchführung durch Psychotherapeut*innen. So entstand die Boulderpsychotherapie (BPT). BPT-Gruppentherapien wurden bislang vor allem im Raum Erlangen/Nürnberg, außerdem auch im Münchner Umland (Weyarn) und in Berlin durchgeführt, dabei wurden über 500 Patient*innen behandelt.