Schlafstörungen

Psychiatrie

Direktor:
Prof. Dr. med. Johannes Kornhuber

Schlafstörungen

Schlaf ist lebensnotwendig für Körper und Geist

Schlafstörungen sind ein sehr häufig auftretendes Phänomen, wobei sie zumeist vorübergehender Natur sind. Bei 10-20 % der Betroffenen handelt es sich jedoch um chronische Schlafstörungen, die einer Behandlung bedürfen.

Am häufigsten finden sich Ein- und Durchschlafstörungen im Sinne einer Insomnie.
Dies kann zu Beschwerden tagsüber wie Erschöpfung, Müdigkeit, vermehrter Schläfrigkeit oder Anspannung führen. Ebenso besteht häufig eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsminderung.
Dies beeinträchtigt die Lebensqualität deutlich.

Als Ursache kommen viele verschiedene Faktoren in Frage, dies können zum Beispiel psychische oder körperliche Erkrankungen sein, lang anhaltende ebenso wie akute Belastungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente.
Es bedarf einer sorgfältigen Abklärung mittels eines ausführlichen Anamnesegespräches, der Auswertung von Fragebögen, der Untersuchung verschiedener Blutwerte und in Abhängigkeit hiervon dann eventuell weiterer Untersuchungen, wie z.B. einer Aufmerksamkeitstestung, bildgebenden Verfahren oder der Einleitung einer Diagnostik im Schlaflabor. Wir arbeiten diesbezüglich mit dem Schlaflabor der Medizinischen Klinik I eng zusammen.

Nach Abschluss der Untersuchungen erfolgt die Besprechung möglicher therapeutischer Maßnahmen.
Zunächst sollte die Therapie einer eventuell vorliegenden Grunderkrankung erfolgen. Weitere mögliche Behandlungsmaßnahmen stellen die Verbesserung der Schlafhygiene, eine (zumeist nur vorübergehend notwendige) medikamentöse Therapie oder psychotherapeutische Verfahren dar.

 
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