Zum Hauptinhalt springen

Klinik und Stationen

Die Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik ist ein modern ausgestatteter, heller und großzügig angelegter Bau. Sie befindet sich - ruhig und geschützt -unmittelbar neben dem siebenstöckigen Turm der Kopfkliniken an der Schwabach. Mit einer terrassenförmigen Anlage öffnet sich der mit drei Stockwerken vergleichsweise flache Bau nach Süden zur Stadt hin.

Alle Angebote unter einem Dach

Die Klinik präsentiert sich als attraktive Einheit mit den notwendigen therapeutischen und diagnostischen Angeboten ”unter einem Dach”. Dieses multimodale Konzept wird unterstützt durch die Anbindung an die übrigen Disziplinen innerhalb der Kopfkliniken. Der Standort der Klinik innerhalb des Uniklinikums Erlangen ermöglicht eine optimale somatische Mitbehandlung durch andere medizinische Fachrichtungen. Zudem ist die Klinik eingebunden in ein kooperierendes Netz der regionalen psychiatrischen Versorgung.

Bei der Ambulanz handelt es sich um eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA), sie richtet sich an Personen, die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer psychischen Erkrankung eines besonderen und umfassenden thera­peutischen Angebots bedürfen.

Dieses wird durch ein multiprofessionelles Team von Ärzten, Psychologen, Pflegekräften, Sozial­pädagogen, Ergotherapeuten und Medizinischen Fachangestellten sichergestellt und hat als wichtige Ziele, stationäre Krankenhausaufnahmen zu vermeiden, stationäre Aufenthalte zu verkürzen und eine optimale Behandlungskontinuität zu gewährleisten. Ein wesentliches Ziel ist dabei, dass Er­krankte in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben können und dabei in der Krankheits- und Alltagsbewältigung durch das Team der PIA gezielt unterstützt werden.

Im Rahmen der PIA werden Patientinnen und Patienten mit organischen psychischen Erkrankungen (z.B. Gedächtnisstörungen, Demenzen), Abhängigkeitserkrankungen, Psychosen (z.B. Schizophrenien), affektiven Erkrankungen (z.B. Depressionen, bipolare Störungen), Persönlichkeits- und Belastungs-störungen behandelt. Hierfür existieren neben der allgemeinen psychiatrischen und psychotherapeutischen Sprechstunde eine Reihe von Spezialsprechstunden und Gruppenangeboten.

Unser Behandlungsangebot

  • Notfallbehandlung und Krisenintervention
  • Psychiatrisch-medizinische und psychologische Diagnostik
  • Medikamentöse Behandlungsverfahren
  • Gedächtnissprechstunde
  • Ambulante Sucht- und Substitutionsbehandlung
  • Stimulationsverfahren
  • Psychotherapie in Einzelsitzungen oder in der Gruppe
  • Psychoedukation und Angehörigenberatung
  • Psychosoziale Hilfen und sozialpädagogische Beratung
  • Ergotherapie
  • Anleitung, Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung von Alltagsproblemen
  • Ambulante aufsuchende Fachpflege
  • Pflegesprechstunde
  • Soziotherapie

Im ersten Stock befindet sich die beschützende Station (P12). Hier können Patientinnen und Patienten versorgt werden, die an einer akuten und schweren seelischen Erkrankung leiden.

Unsere drei offenen Stationen P14, P21 und die Privatstation P31 befinden sich jeweils in der 1., 2. und 3. Etage. Hierher führt für viele Patientinnen und Patienten der Behandlungsweg nach einer ersten gesundheitlichen Stabilisierung. Alle drei Stationen bieten unter anderem eine spezialisierte Behandlung von Depressionen und Angst mit einer Kombination aus Einzeltherapie, Gruppenarbeit, diagnosespezifischer Information und Erlernen verhaltenstherapeutischer Strategien.

Alle Stationen verfügen über Doppelzimmer. Eine Aufnahme in ein Einzelzimmer kann bei Aufnahmeplanung erfragt werden.

Die Patientinnen und Patienten der Tagesklinik nehmen tagsüber an einem umfassenden psychiatrischen Behandlungsprogramm teil, verbringen aber den Abend und die Nacht zu Hause. Hier wie auch im zweiten Stock ist allen Patientenzimmern ein breiter Balkon vorgelagert, der einen weiten und offenen Ausblick erlaubt.

Im Jahr 2010 eröffnete unsere Klinik die Stimulationseinheit Mittelfranken. Hier können schwere und threrapieresistente Formen der Depression und Schizophrenie behandelt werden.

Als forschende Einrichtung widmen wir uns nicht nur der Patientenversorgung, sondern auch der Wissenschaft. In thematisch breit gefächerten Arbeitsgruppen, fünf Laboren und im Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung arbeiten Wissenschaftler, Doktoranden und Studierende unterschiedlichster Disziplinen. Die Ergebnisse, beispielsweise aus der Demenz-, Depressions-, Schizophrenie und Suchtforschung dienen der Verbesserung der Patientenversorgung und fließen in neue Therapieverfahren ein.

Die Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit sowie die Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung sind selbstständige Bereiche unserer Klinik. Sie verfügen jeweils über eigenen Stationen, Institutsambulanzen und tagesklinische Einrichtungen.

Ein Spitzenarbeitsplatz

Unsere beschützende Station stellt sich mit einem Video vor.

Die Mitarbeiter der P12 erklären in diesem ihre Aufgabenschwerpunkte und verdeutlichen, dass das Miteinander und der wertschätzende Umgang einen großen Stellenwert haben. Ein gelungener Auftritt!

Wir sind die beschützende Station der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik am Uniklinikum Erlangen.

Die P12 bietet Patienten mit einer akuten und/oder schweren seelischen Erkrankung einen geschützten Rahmen. Wir sind die Experten für psychiatrische Notfallbehandlungen und Kriseninterventionen. Bei uns erhalten Menschen mit affektiven Störungen, Psychosen, Suchterkrankungen, Persönlichkeits-, Zwangs- oder Essstörungen professionelle Hilfe und Unterstützung. Die pflegerischen Schwerpunkte liegen auf einem ersten Beziehungsaufbau und der Vermittlung von Hoffnung, Zuversicht und Sicherheit. Patienten werden gefördert und ermutigt, sich aktiv an der Behandlung zu beteiligen.

Wir schaffen eine Atmosphäre, in der sich mit Achtung und Respekt begegnet wird. Unsere Räumlichkeiten sind freundlich, hell und wohnlich. Wir achten auf die richtige Balance zwischen der Vermeidung von Reizüberflutung und Langeweile, sowie auf das Einhalten einer geordneten Tagesstruktur. Ebenso ist es uns ein Anliegen, dass die Patienten ein Mitbestimmungsrecht in Bezug auf Regeln und Abläufe auf Station haben.